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Wo bleibt unser Geld?

Wenn jemand am Getränkestand zehn Euro zahlt, kommen keine zehn Euro auf eurem Vereinskonto an – und das Geld ist auch nicht sofort da. Beides hat gute Gründe. Dieser Artikel zeigt den kompletten Weg, damit ihr im Kassenbericht jede Zahl erklären könnt.

  1. Euer Gast zahlt. Per QR-Code mit dem eigenen Handy oder mit der Karte am Helfer-Smartphone.
  2. Die Zahlung wird geprüft und verbucht. Das übernimmt unser Zahlungsdienstleister Stripe. Das Geld landet dabei nicht bei booxos, sondern auf einem Zahlungskonto, das auf euren Verein läuft.
  3. Ihr seht den Eingang in booxos. Sofort, in der Box, deren QR-Code gescannt wurde – abzüglich unserer Gebühr.
  4. Ihr lasst euch auszahlen. Per Klick geht das Geld von dort auf euer Bankkonto.

Der wichtigste Punkt daran: Das Geld gehört in jeder dieser Stationen eurem Verein. booxos kann es nicht behalten und nicht umleiten – wir können es nur auf das Konto überweisen, das ihr hinterlegt habt.

Abgezogen wird genau eine Sache: die booxos-Gebühr auf die einzelne Zahlung. Sie hängt davon ab, wie gezahlt wurde:

Zahlungsweg Gebühr
Kartenzahlung am Handy 1,49 % + 0,20 €
Online-Zahlung per QR-Code, Rechnung oder Formular 2,4 % + 0,35 €
Online-Spende über eine Spenden-Geldbox 1,9 % + 0,30 €

Alle Sätze verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer.

Jemand spendet über den QR-Code eurer Spenden-Geldbox 20,00 €:

Posten Betrag
Der Spender zahlt 20,00 €
booxos-Gebühr (1,9 % = 0,38 € + 0,30 €) − 0,68 €
In eurer Geldbox 19,32 €

Genau diese 19,32 € seht ihr in der Box stehen. Es kommt später nichts mehr dazu und nichts mehr weg – der Betrag in booxos ist der Betrag, der auf eurem Konto ankommt.

Zwei Dinge kosten extra, weil sie zusätzlichen Aufwand bedeuten – aber nur, wenn sie tatsächlich entstehen:

  • Zuwendungsbestätigung: 0,15 € je ausgestellter Bestätigung
  • Rechnung: 0,45 € je bezahlter Rechnung

Eine Spende ohne Bestätigung kostet also nichts extra, und eine geschriebene, aber nie bezahlte Rechnung ebenfalls nicht.

In der Box seht ihr zwei Zahlen: den Saldo und den Hinweis, wie viel davon verfügbar ist.

Der Saldo ist alles, was eingegangen und noch nicht ausgezahlt ist. Verfügbar ist der Teil, den der Zahlungsdienstleister bereits freigegeben hat. Zwischen beidem liegen ein paar Tage – diese Wartezeit ist bei Kartenzahlungen üblich und schützt vor Rückbuchungen, etwa wenn eine Karte missbraucht wurde.

Für euch heißt das in der Praxis: Direkt nach dem Fest steht die Summe schon in booxos, auszahlen lässt sie sich aber erst ein paar Tage später.

Warum Auszahlungen immer von Hand angestoßen werden

Abschnitt betitelt „Warum Auszahlungen immer von Hand angestoßen werden“

booxos überweist nie automatisch. Das ist Absicht: Nur wenn ihr sagt „zahl mir jetzt 340 Euro aus der Trikot-Box aus“, lässt sich die Überweisung später noch dieser Box zuordnen. Bei automatischen Auszahlungen käme irgendwann ein Sammelbetrag auf dem Konto an, den niemand mehr aufschlüsseln kann – und genau das wollt ihr im Kassenbericht nicht.

Ihr könnt euch entweder den kompletten verfügbaren Betrag auszahlen lassen oder gezielt in Höhe einer einzelnen Box. Die Überweisung ist in der Regel nach wenigen Bankarbeitstagen auf dem Vereinskonto.

Zu jeder Zahlung findet ihr in der Box den Einzelnachweis: Datum, Betrag, abgezogene Gebühr und die Zahlungsart. Zu jeder Auszahlung gehört ein Eintrag mit dem Betrag, der auf eurem Kontoauszug auftaucht. Damit lässt sich jeder Kontoeingang bis zur einzelnen Spende zurückverfolgen.