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Fest schließen: Kassensturz

Am Ende des Fests schließt ihr das Fest im Dashboard. Damit werden alle Kassen aller Stände geschlossen, und ihr bekommt die Abrechnung.

  1. Sicherstellen, dass an allen Ständen wirklich nicht mehr kassiert wird.
  2. Im Fest auf Fest schließen klicken.
  3. Die Rückfrage bestätigen: „Fest jetzt schließen? Alle Kassen werden geschlossen.“

Danach zeigt booxos die Abrechnung – mit Barumsatz, Kartenumsatz und Gesamtumsatz, dazu den Soll-Bestand je Kasse.

Der Soll-Bestand je Stand ist das, was rechnerisch in der Kassette liegen muss:

Anfangsbestand
+ Barverkäufe
+ Einlagen
− Entnahmen
= Soll-Bestand

Zählt das Bargeld je Stand und vergleicht. Kleine Differenzen sind normal – bei einem Fest mit hunderten Barzahlungen verzählt sich jeder mal.

Wird die Differenz groß, prüft in dieser Reihenfolge:

  1. Wurden Entnahmen eingetragen? Der häufigste Grund: Jemand hat Geld in den Safe gebracht, ohne es zu buchen.
  2. Wurde Wechselgeld nachgelegt, ohne es als Einlage einzutragen?
  3. Wurde bar kassiert, ohne den Verkauf zu tippen? Passiert bei Andrang.
  4. Ist das Geld zweier Stände in einer Kassette gelandet?

Haltet die Differenz in eurer Abrechnung fest, statt sie zu glätten. Ein dokumentierter Fehlbetrag ist unproblematisch – eine „passend gemachte“ Kasse ist es nicht.

Ein geschlossenes Fest ist nicht erledigt: Ihr könnt dasselbe Fest im nächsten Jahr erneut starten. Jeder Zeitraum zwischen Starten und Schließen ist ein eigener Durchlauf und wird in der Auswertung getrennt ausgewiesen.

Ihr müsst Stände und Produkte also nur einmal pflegen und seht trotzdem, was das Sommerfest 2025 und 2026 jeweils gebracht haben.

Geht nach dem Schließen einmal in die Auswertung und notiert oder exportiert die Zahlen, solange alle Beteiligten noch da sind. Fragen wie „Wer hat den Fassbierpreis kassiert?“ klären sich am selben Abend in zwei Minuten und drei Wochen später gar nicht mehr.